Startseite
  Über...
  Archiv
  AFS-Berichte
  Fotos
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Links
   Enricos Webblog
   Tim in Ecuador
   søstra mi i Asia
   Mina i Mexico
   AFS interkulturelle Begegnungen e.V.



http://myblog.de/nikaecuador

Gratis bloggen bei
myblog.de





Für alle, die es interessiert werde ich hier nun auch die Berichte veröffentlichen, die ich für AFS schreiben musste.

Viel Spaß beim Lesen.... ;-)

 

Mein Zwischenbericht:

 

AFS/CSP - SMNH06 Ecuador

Zwischenbericht von Annika Emmert aus Wuppertal

Kaum zu glauben, aber wahr: 2 ½ Monate von meinem CSP hier in Ecuador sind um. Die Haelfte ist geschafft, wenn man so will. Wahnsinn!

Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass mich dieser Zeitpunkt überraschen würde, da verging mir die Zeit nämlich noch viel zu langsam. Ich hatte viel Zeit für mich und habe viel nachgedacht, deshalb hatte ich viel Heimweh. Das war nicht nur schwer für mich, sondern auch total überraschend. Immerhin habe ich schon ein AFS-Jahr hinter mir und habe mich sehr auf Ecuador gefreut. Es ging mir auch nicht schlecht, ich hab einfach nur mein zu Hause vermisst und selbst nicht gewusst, warum.

Inzwischen ist das aber anders. Ich habe oft irgendwas zu tun und plötzlich vergeht die Zeit schneller. So war ich doch überrascht festzustellen, dass es schon Zeit für meinen Zwischenbericht ist.

Den will ich aber auch lieber so anfangen, wie eben alles angefangen hat:

Vor meinem Abflug in Deutschland war eigentlich alles, wie ich es von meinem Austausch in Norwegen schon kannte: stressig, aufregend und total spannend. Die AFS-Treffen waren wie immer lustig, interessant und lehrreich und die anderen CSPler nett, freundlich, gesellig und „typisch AFS“ eben. Die Informationen über Gastfamilie und Projekt kamen gewohnt spät, so dass keine Zeit zur Kontaktaufnahme war, aber Ab- und Rückflugtermin standen wenigstens früh fest.

So ging es also am 21.07.2006 mehr oder weniger gut vorbereitet von Düsseldorf über Madrid nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Ich habe mich riesig gefreut, auch wenn der Abschied zu Hause natürlich nicht leicht war. Aber ich wusste auch, dass ich in Ecuador eine völlig neue Erfahrung machen und eine ganz fremde Kultur kennen lernen würde. Genaue Vorstellungen hatte ich nicht, dazu wusste ich viel zu wenig über das Südamerikanische Land am Äquator, in das ich flog. Auch Erwartungen zu haben habe ich mir kaum gestattet, die Gefahr war zu groß, enttäuscht zu werden. So war ich also nur gespannt, interessiert und hoch motiviert. Da kam mir die erste Woche Sprachcamp bei Quito sehr gelegen. Von dem Land selber habe ich in der Zeit nicht mehr zu sehen bekommen, als den Flughafen, unser Camp mit dem schönen Namen „Campamento nueva Vida“, und ein kleines Dörfchen in der Nähe, in dem wir das Internet und Telefone benutzen und Kleinigkeiten einkaufen konnten. Hauptsächlich diente dieses Camp aber dem Spanischlernen. Dazu hatte jeder von uns 15 CSPlern aus Schweden, Norwegen, Belgien, Holland, Österreich, USA, Australien und Deutschland seinen persönlichen Lehrer. Wir haben neben der Sprache auch schon ein paar Ecuadorianer kennen gelernt, typisches Essen gegessen und viel über das Land und seine Kultur erfahren, aber man hat uns nicht richtig in die Realität Ecuadors gelassen.

So hatten mein Körper und ich etwas Zeit, uns an die größten Unterschiede wie Essen, Klima, Höhenluft und Sprache zu gewöhnen, bevor die Aufregung mit Gastfamilie und Projekt kam. Das war zumindest für mich auch dringend nötig. So schnell gewöhnt man sich eben doch nicht an tägliche Portionen Reis, oft mit Bohnen oder Zwiebeln, und 2850 Meter über dem Meeresspiegel. Mir hat die eine Woche nicht mal wirklich gereicht und so war ich am 28.07. froh, nach Guayaquil zu fliegen, obwohl das Camp ein Riesenspass war. (Zur Erklärung sollte ich vielleicht sagen, dass das Camp in den Bergen Ecuadors war, wo die Höhe und das Klima um einiges extremer sind als im an der Küste liegenden Guayaquil.)

Hier, in der größten Stadt Ecuadors, bin ich also am Samstag Morgen, 28.07. angekommen und sowohl von AFS-Mitarbeitern, als auch – etwas später – von meiner Gastfamilie sehr nett aufgenommen worden. Bei der Fröhlichkeit und Freundlichkeit, mit der mir alle begegnet sind, war ich gleich viel weniger aufgeregt, alles war einfach nur toll. Darum hat es mich auch weniger gestört, auf dem Weg vom Flughafen zu meinem neuen Zuhause nichts von der lautstarken Unterhaltung meiner Familie verstehen zu können und Müll und Bettler an der Strasse zu sehen. Weder der wirklich chaotische Verkehr, noch die Hitze Guayaquils konnten mir meine Laune jetzt verderben - ich war glücklich!

Dieses Glücksgefühl hat sich auch noch etwas verstärkt, als ich das Haus und mein Zimmer gesehen habe. Alles schön perfekt und alle waren so nett. Der erste Endruck war super und bis jetzt hat sich auch, was die Familie und mein Haus betrifft, kaum was geändert. Ich verstehe mich super mit meinen Eltern und meinen Geschwistern und fühle mich hier sehr wohl. Auch ohne warme Dusche und mit Reis jeden Tag.

Ich habe aber auch wieder unverschämtes Glück gehabt. Meine Gastmutter und ich sind total auf einer Wellenlänge, wir können uns über alles Mögliche unterhalten und sind fast immer einer Meinung. Sie kocht und backt total gerne und richtig gut und scheint sich immer riesig zu freuen, wenn ich sie, neugierig wie ich bin, über alles ausfrage.

Meine Gastgeschwister, Jonathan 16, Lisette 12 und Richard 10, stellen hingegen gerne mir Fragen. Sie interessieren sich sehr für Deutschland, das Leben dort und die Sprache und es macht mir Spaß, ihnen von allem zu erzählen.

Schwieriger ist es allerdings mit meinem Gastvater. Er ist nett und ich habe keinerlei Probleme mit ihm, aber er ist selten zu Hause, weil er sehr viel arbeitet. So ist es mir bisher nicht möglich gewesen, mich mit ihm zu unterhalten, was ich sehr schade finde.

Ihr wundert euch jetzt sicher, warum ich Anfangs Probleme mit Heimweh hatte, wo doch alles so toll ist. Schon komisch, dass es einem gut gehen kann und man doch ständig an Zuhause denken muss. Ich denke aber, dass das an meinem Projekt lag, oder besser gesagt an der Arbeitszeit.

Das Projekt an sich ist in Ordnung, wenn auch nicht so, wie ich es mir gewünscht habe, aber den ersten Monat habe ich nachmittags, also von 13:00 bis 17:00 Uhr gearbeitet. Morgens war ich dann regelmäßig allein und abends von Arbeit und Spanisch zu erschöpft, um noch irgendwas anderes zu machen außer zu lesen und fernzusehen oder zu schlafen. Dadurch hab ich viel nachgedacht und hatte Heimweh.

Dazu kam, dass ich auch im Projekt selber oft nicht viel tun konnte, zum einen aufgrund der Sprachprobleme und zum anderen, weil ich mich nicht getraut habe, Eigeninitiative zu zeigen. Geholfen hat mir dort nämlich keiner so richtig, nie hat mir jemand erklärt, was meine Aufgabe dort eigentlich ist. Mein Tag bestand also hauptsächlich aus Warten, was es nicht gerade einfacher gemacht hat, sich in Ecuador zu Hause zu fühlen. Dieses Problem hab ich mit meiner Mutter und mit AFS angesprochen und alle haben gesagt, eine andere Arbeitszeit würde mir da helfen. Nachdem ich dann beim ersten Camp noch mal deutlich gemacht habe, dass ich wirklich lieber wie alle anderen morgens arbeiten möchte, ist dann auch tatsächlich irgendwann meine Betreuerin in meine Projektstelle gekommen und hat das für mich geregelt. Alleine durfte ich ja nicht. Jetzt arbeite ich also morgens von 8:00 – 13:00 Uhr und es geht mir viel besser.

Trotzdem kann ich leider immer noch nicht sagen, 100-prozentig zufrieden mit meinem Projekt zu sein. Ich arbeite in einem Heim für weibliche Kinder und Jugendliche, die entweder keine Eltern haben oder deren Eltern sich aus den verschiedensten Gründen nicht um sie kümmern können. Einige der 5- bis 16-Jährigen wohnen in dem Heim, andere kommen vor oder nach der Schule zum Essen und Hausaufgaben machen.

Was meine Aufgabe ist, weiß ich wie gesagt nicht so genau, aber ich habe es mir selbst zur Aufgabe gemacht, beim Servieren des Essens, bei den Hausaufgaben und beim Duschen zu helfen. Jetzt habe ich also fast immer was zu tun, wenn nicht gerade Schulklassen oder Jugendgruppen von der Kirche kommen, um zu helfen. Außerdem bringe ich meinen Schützlingen die Zahlen oder das Alphabet bei, wenn sie es noch nicht können und unterrichte andere in Englisch. Zwischendurch versuche ich ihnen ein bisschen Manieren zu vermitteln, zum Beispiel, dass man Bitte und Danke sagen muss. Das tut in dem Heim nämlich leider keiner, nicht mal die Erzieherinnen. Und das, obwohl sie hier in Ecuador grundsätzlich viel Wert darauf legen. In meiner Familie bedanken sie sich ständig für alles und ich glaube nicht, dass sie da eine Ausnahme bilden.

Mit diesen Aufgaben bin ich während meiner Arbeitszeit recht gut beschäftigt. Was noch stört ist, dass keiner von den Angestellten sich wirklich für mich zu interessieren scheint. Sie reden kaum mit mir, helfen mir nicht im Geringsten und haben mir vor allem den Einstieg sehr schwer gemacht. Da ich aber dort bin, um den Mädchen zu helfen, ist das auch nicht so schlimm. Was mich mehr ärgert ist, wie zum Teil mit den Kindern geredet und umgegangen wird. Ich gebe zu, dass sie alle schlecht oder gar nicht erzogen sind und einem bei ihrem Verhalten schnell die Nerven durchgehen können, aber trotzdem ist es nicht in Ordnung, Kinder zu schlagen und wegen Nichts anzuschreien.

Was die Erziehung betrifft habe ich hier wirklich einen Kulturschock erlitten. Es fehlt absolut die Konsequenz, die Erzieherinnen sprechen sich nie ab, haben keinen Plan und offensichtlich auch nicht viel Interesse and den Kindern. Aber es sind eben auch „nur“ Mädchen.

Das ist ein weiterer Punkt, der mir hier stark aufgefallen ist: der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen bzw. Frauen und Männern. Der Machismo ist eben doch noch sehr stark vertreten hier. Männer sind mehr wert als Frauen und haben das Recht und das Sagen, aber ein Mann ohne Arbeit ist nichts. Sowohl Frauen als auch Männer vermitteln diese Kultur ihren Kindern weiter, die Söhne werden zu Machos erzogen, die oft nichts im Haushalt tun müssen und es auch nicht können, während die Mädchen dazu erzogen werden, das zu akzeptieren und sich unterzuordnen. Trotzdem gibt es viele, die diesen Machismo kritisieren und ich habe auch schon von Frauen gehört, die keine Töchter wollen, weil sie glauben, alle Männer wären schlecht und die Mädchen würden später doch nur leiden.

All das ist sehr seltsam für mich und ich bin froh, dass meine Familie da nicht so extrem ist. Aber auch hier wird zwischen Mädchen und Jungen unterschieden. Das fängt damit an, dass meine Mutter nicht arbeiten darf und geht weiter bei den Kindern, die unterschiedlich behandelt werden.

Ecuador ist eben ein typisch lateinamerikanisches Land. Ein weiteres Anzeichen dafür ist, dass man als blonde, relativ große Weiße ständig auf der Strasse angesprochen wird. Die meisten rufen einem nur irgendwelche Komplimente hinterher oder pfeifen und Taxi- und Autofahrer hupen, um auf sich aufmerksam zu machen, aber einige sind auch wirklich interessiert und fragen, woher ich komme und was ich hier mache. Das ist immer sehr nett, aber ansonsten gilt es, einfach nicht zu reagieren. Ich habe inzwischen gelernt, damit zu leben und habe keine Probleme mehr damit, wie eine Sehenswürdigkeit angegafft zu werden.

Außerdem helfen sowohl AFS und die anderen CSPler als auch meine Familie mir so gut sie können, hier gut zurecht zu kommen. Ich wage zu behaupten, mich schon recht gut eingelebt und angepasst zu haben.

Inzwischen habe ich auch mit der Sprache nicht mehr so große Probleme. Bei meiner Ankunft im Camp war ich zuversichtlich und habe auch recht schnell viel gelernt, aber als ich zu meiner Familie kam, musste ich einen Rückschlag hinnehmen. Hier an der Küste reden die Menschen mit Vorliebe schnell und verschlucken gerne Buchstaben, Endungen und ganze Wörter. Es hat einige Wochen gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe, aber jetzt verstehe ich fast alles. Mit dem Sprechen hapert es zwar noch ab und an, aber irgendwie macht es ja auch Spaß, sich mit Händen, Füssen, Gesten und wilden Umschreibungen zu verständigen.

Überhaupt habe ich hier eine Menge Spaß. Mit meiner Familie habe ich unter anderem ein langes Wochenende in den Bergen verbracht, wo wir gerade noch rechtzeitig vor einem Vulkanausbruch abgereist sind, und mit zwei anderen CSPlern habe ich eine spontane Tour in das 8 Busstunden entfernte Esmeraldas unternommen, um die dort untergebrachten Voluntarios zu besuchen. Auch sonst machen wir oft spontan etwas zusammen und müssen dann regelmäßig auf irgendjemanden warten, der schon ecuadorianisch unpünktlich ist.

Die Unpünktlichkeit ist eine von vielen Eigenschaften eines typischen Ecuadorianers. Außerdem typisch ist, wie sie ihre Haustiere behandeln und mit Angestellten umgehen, oder dass sie ihren Müll überall hinschmeißen. Dementsprechend sehen natürlich auch die Stadt und vor allem das Zentrum aus. Alles ist dreckig, stinkt und überall liegt der Müll. Die Menschen achten überhaupt nicht auf ihre Umwelt. Ob sie beim Gehen einfach was fallen lassen und die Mülleimer ignorieren, oder Abfall aus dem Bus schmeißen, das interessiert hier keinen. So schaffen sie mehr Arbeitsplätze.

Ich muss aber auch sagen, dass es typisch ecuadorianisch ist, immer höflich zu grüssen, im Bus für Frauen, Alte und kleine Kinder aufzustehen und überhaupt immer freundlich, höflich, zuvorkommend und sehr interessiert zu sein. All diese Eigenschaften machen das Leben hier doch sehr angenehm.

Es gibt hier Dinge, an die ich mich wohl nie gewöhnen werde, wie den Verkehr, die Busse und die Sicherheitstore und Wachtmänner mit Maschinenpistolen an jeder Ecke. Aber trotzdem fühle ich mich hier in Ecuador sehr wohl und genieße sie tolle Zeit.

Ecuador ist ein faszinierendes Land mit den verschiedensten, auf ihre eigene Art wunderschönen Landschaften, gutem Essen und netten Menschen. Ich bin sehr froh, die Chance zu haben, dieses tolle Land mit seiner Kultur entdecken und erleben zu dürfen!

Ich hoffe, euch hiermit einen kleinen Überblick über das Leben in diesem kleinen südamerikanischen Land gegeben zu haben. Es gäbe sicher noch vieles mehr zu berichten, aber ich will mir noch einiges für den Abschlußbericht aufheben und euch auch nicht überfordern.

Sollte ich aber jemanden neugierig gemacht haben, könnt ihr gerne ab und zu auf meiner Blogseite unter www.myblog.de/nikaecuador reinschauen und dort mehr über mich und meine CSP-Erfahrung lesen. Ich freue mich über jeden interessierten Leser und alle Reaktionen.

Soweit war es das also von mir hier. Danke für euer Interesse und liebe Grüsse aus dem schönen Guayaquil,

Annika Emmert

 

Mein Abschlussbericht:

 

AFS/CSP SM NH06 Ecuador

Abschlussbericht von Annika Emmert aus Wuppertal

Hallo!

Ich heiße Annika Emmert, komme aus Wuppertal und war 2006 mit dem CSP von AFS fünf Monate in dem faszinierend schönen und vielseitigen Land Ecuador. Dort habe ich wunderbare, aber auch anstrengende und lehrreiche Dinge erlebt und viele Erfahrungen gemacht, von denen ich hier erzählen möchte.

Beworben habe ich mich bei AFS schon Ende 2005, aber so richtig los ging es erst, als ich am 21.07.2006 von Düsseldorf über Madrid nach Quito flog. Da ich während meines Schüleraustauschjahres in Norwegen schon einiges an AFS-Erfahrung gesammelt hatte, bin ich sowohl mit viel Vorfreude und Ehrgeiz, hoher Motivation und viel Interesse, als auch mit relativ wenigen konkreten Vorstellungen und Erwartungen geflogen, zumindest was das mir bis dahin noch völlig unbekannte und fremde Land, seine Kultur und Einwohner sowie meinen Aufenthalt dort anging. Ich wusste ja, dass letztendlich doch immer alles anders kommt, als man denkt.

Was aber den AFS und die Betreuung vor Ort anging, hatte ich hingegen sehr hohe Erwartungen. Ich weiß, wie AFS-Arbeit aussehen kann und habe mir viel (zu viel!) davon versprochen. Abgesehen von der ersten Woche Sprachcamp in der Nähe von Quito, die wirklich super war, habe ich nicht viel von der Organisation AFS mitbekommen, wie ich sie z.B. von Wuppertal her kenne. Alles war sehr typisch ecuadorianisch, also chaotisch, unorganisiert, improvisiert und kurzfristig - wenn überhaupt etwas stattfand…

Dazu möchte ich gerne ein paar Beispiele nennen:

  • Für alle Fahrten zu und von der Arbeit ist eine Kostenerstattung vorgesehen. Diese bestand in meinem Komitee anfangs aus Schecks, was okay war, später aber aus großen Scheinen. Das hatte zur Folge, dass keiner den genauen Betrag erstattet bekam, sondern immer noch ein paar Dollar fehlten oder zurückgezahlt werden mussten. Noch immer schuldet AFS-Ecuador mir Geld!
  • Für den Freiwilligendienst sind in Ecuador, neben dem Sprachcamp und einem Abschlusscamp (was nicht stattgefunden hat) auf überregionaler Ebene, noch 3 regionale Camps vorgesehen, die für alle Teilnehmer Pflicht sind. Das Zweite dieser Camps wurde bei uns äußerst kurzfristig angekündigt und beim Treff am Busterminal war sich keiner der fünf Anwesenden darüber im Klaren, dass es ein Camp mit Übernachtung war. Das war uns nämlich leider nicht mitgeteilt worden. Beim dritten Treffen sind schon nur noch 2 CSPler erschienen, was für die anderen aber keinerlei Konsequenzen hatte.
  • Meine persönliche Betreuerin, die anfangs sehr engagiert war und sich sehr um mich gekümmert hat, habe ich in den letzten 2 Monaten nicht mehr gesehen.
  • Von den vorgesehenen sieben Treffen zur „Educación global“ haben in meinem Komitee nur fünf stattgefunden. In Quito soweit ich weiß nur vier und in Esmeraldas keins!

Ich könnte sicher noch mehr Beispiele für die schlechte AFS-Arbeit in Ecuador anführen, aber das soll an dieser Stelle genügen. Ich möchte aber noch betonen, dass mein Komitee (Guayaquil) dabei noch das Beste der drei in Ecuador ist, in denen CSPler waren. Die anderen CSPler in Esmeraldas und Quito haben noch weniger Informationen erhalten und sind zum Teil gar nicht betreut worden.

Daran kann man wohl eindeutig erkennen, dass AFS Ecuador und vor allem der Bereich des Freiwilligendienstes noch sehr ausbau- und verbesserungsbedürftig ist. Das ist auch der Grund, warum ich zur Zeit niemandem raten würde, sein CSP in diesem ansonsten sehr schönen südamerikanischen Land am Äquator zu verbringen.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch der AFS-Deutschland im Bereich CSP noch verbesserungsbedürftig ist. Auch hierzu ein paar Beispiele:

  • Bei der Vorbereitung ist mir aufgefallen, dass die Betreuer selbst noch sehr unerfahren waren und nur wenig genaue Informationen hatten. Zum AFS als Verein wusste ich teilweise mehr als sie und wurde darum auch zwischendurch häufiger gefragt. Auch die Spiele sind meines Erachtens nach nicht optimal durchgeführt worden. Es schien, als hätten die Betreuer diese selbst noch nie gemacht.
  • Bei der Vorbereitung, die auch länderspezifisch sein sollte, war nur kurzzeitig jemand da, der auch in Ecuador war, so dass wir nur wenig Gelegenheit hatten, etwas über „unser“ Land zu erfahren,
  • Während meiner Zeit in Ecuador habe ich versucht, mit AFS-Deutschland Kontakt aufzunehmen, um meinen Zwischenbericht abzugeben, habe aber hierzu bis heute keine Reaktion oder Antwort bekommen.
  • Nachdem ich wieder in Deutschland war, habe ich nur eine Einladung zur Online-Umfrage bekommen und ansonsten ca. 3 ½ Monate nichts von AFS gehört, bis die Einladung zur Nachbereitung kam. Das ist meiner Meinung nach viel zu spät. Auch war die Einladung leider sehr kurzfristig (eine Woche vorher), so dass es mir nicht mehr möglich war, teilzunehmen.

Aber zurück zu meiner Zeit in Ecuador. Von der AFS-Betreuung abgesehen hatte ich eine schöne Zeit dort. Wie schon mehrfach erwähnt, halte ich Ecuador für ein wirklich schönes und vielseitiges Land. Mit meiner Familie und anderen CSPlern bin ich sehr viel durch das Land gereist und habe dabei die verschiedensten Orte gesehen. Interessant fand ich dabei vor allem, wie unterschiedlich auch die Menschen in den verschiedenen Regionen sind. Ganz besonders deutlich ist mir das bei meinem Kurzaustausch in Cuenca geworden. Gelebt und gearbeitet habe ich in Guayaquil, der größten Stadt Ecuadors, die in der Küstenregion liegt und Cuenca ist eine kleine Stadt in den Bergen. Nicht nur meine Gastfamilien waren sehr unterschiedlich, sondern auch das ganze Leben, die Mentalität und die Einstellung der Menschen in den beiden Städten. Das zu erleben und selbst dort zu leben, war eine sehr interessante Erfahrung.

Ecuador besteht aber neben den beiden erwähnten noch aus zwei weiteren Regionen, die vor allem landschaftlich sehr verschieden sind. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, den Dschungel zu sehen, aber ich war in der „Sierra“, wie die Andenregion genannt wird, habe viel vom Leben an der „Costa“ mitbekommen und war sogar eine Woche auf Galapagos. Das war eine von AFS angebotene und organisierte Reise, die einfach fantastisch war! Zwar war die Organisation mal wieder sehr ecuadorianisch, aber unsere Begleitperson von AFS hat sich sehr viel Mühe gegeben und uns eine tolle Woche bereitet.

Aber natürlich bestand mein Aufenthalt in Ecuador nicht ausschließlich aus Reisen, auch wenn ich damit fast jedes Wochenende verbracht habe. Den Hauptteil meiner Zeit habe ich mit meiner Familie und an meiner Arbeitsstelle verbracht. Wie schon gesagt habe ich in Guayaquil gelebt und gearbeitet. Das ist eine sehr große und vor allem hässliche und dreckige Stadt, die sehr gut die Einstellung und Lebensweise der Costeños widerspiegelt. Den Himmel sieht man dort nur selten und dementsprechend drückend und schwül ist das Klima. Ebenso, wie das Wetter eben sehr heiß ist, sind aber auch die Menschen sehr warmherzig, offen und freundlich.

Allerdings liegt der Müll dort an jeder Ecke und auf jeder Straße, weil es eben keinen interessiert, und die Armut der Menschen dort begegnet einem vor allem im Zentrum sehr häufig.

Ich habe aber in einem der reicheren und schöneren Teile der Stadt gewohnt. Zu meiner Gastfamilie gehören Carmen und Nelson, meine Eltern, Jonathan (16), Lisette (12) und Richard (10), sowie zahlreiche Halbschwestern mit Familien, Onkels, Tanten, Opas, Omas, Cousins und Cousinen und viele mehr, die ich noch immer nicht alle mit Namen kenne. Trotzdem war es immer wieder lustig, neue Familienmitglieder zu treffen und kennen zu lernen.

Mit meiner Familie bin ich sehr gut zurecht gekommen, auch wenn es – teilweise kulturbedingt – natürlich ab und zu Schwierigkeiten gab. Besonders gut habe ich mich mit meiner Mutter verstanden, mit der ich immer über alles reden konnte. Sie hat in vielen Dingen die gleichen Ansichten wie ich, in anderen wiederum sind wir völlig unterschiedlicher Meinung. Wir konnten immer gut miteinander diskutieren, weil sie mir die Zeit gegeben hat, die ich brauchte, um nach Worten zu suchen oder etwas zu umschreiben. Wenn ich mal gar nicht wusste, wie ich etwas ausdrücken sollte, hat sie mir Tipps gegeben und geduldig gewartet und zugehört und mir so geholfen, die Sprache schnell zu lernen. Nebenbei hat sie mir viel über Ecuador, seine Kultur und vor allem das ecuadorianische Essen und seine Zubereitung beigebracht.

Mit meinem Vater hatte ich eher wenig Kontakt, weil er sehr viel gearbeitet hat und nur selten zu Hause war. Trotzdem haben wir uns gut verstanden und ein herzliches Verhältnis aufbauen können. Auch mit meinen drei Gastgeschwistern habe ich mich gut verstanden. Sie waren sehr interessiert an mir und dem Leben in Deutschland, haben mir gerne von Ecuador und ihrem Leben dort erzählt, mir viel beigebracht und mich vor allem auch immer wieder gerne um Rat gefragt, wenn sie Hausaufgaben in Englisch oder Mathe hatten. Mit meiner Gastfamilie hatte ich also wirklich viel Glück!

Nicht so zufrieden war ich allerdings mit meiner Arbeitsstelle. Ich habe im „Hogar Infanto Juvenil Feminino“, ca. eine Busstunde von meinem Zuhause entfernt, gearbeitet. Das ist ein Kinderheim für Mädchen von der Straße. Viele von denen, die wirklich gar nichts hatten, haben in diesem Heim gelebt, dort geschlafen und gegessen und sind meistens nicht mal zur Schule gegangen, weil das keiner finanzieren konnte. Also habe ich es mir irgendwann zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern zumindest das ABC und ein paar Zahlen beizubringen.

Einige von den Mädchen gehen zur Schule und sind über Nacht oder an den Wochenenden bei ihren Familien. Sie brauchen nur Hilfe bei Hausaufgaben. Andere aber sind geistig und/oder körperlich behindert und brauchen Hilfe beim an- und ausziehen, waschen, essen und allem, was sonst so anfällt. All das habe ich mir zur Aufgabe gemacht und damit meine Zeit dort verbracht. Dabei habe ich meine Mädels sehr lieb gewonnen und es tat gut, ihnen helfen zu können. Aber oft war meine Arbeit auch sehr anstrengend und frustrierend, vor allem, weil keiner der Angestellten mir geholfen oder mich unterstützt hat. Sie haben weder mich den Kindern noch sich selbst mir vorgestellt, haben nie gesagt, was wann geplant ist oder wie ein normaler Tagesablauf aussieht, geschweige denn, was ich tun kann oder was meine Aufgabe ist. Wenn ich etwas gefragt habe, war die Antwort, dass ich machen könne, was ich wolle. Dann wieder haben sie mich aber mit 60 Mädchen allein gelassen und mir die volle Verantwortung für alle übertragen. Am Schlimmsten aber fand ich, dass mir von den Angestellten nie das Gefühl gegeben wurde, gebraucht oder erwünscht zu sein und sich nie jemand von ihnen bei mir für meine Arbeit und meinen Einsatz bedankt hat. Das war sehr frustrierend, vor allem, weil ich es mir anders vorgestellt hatte. Aber nach dem, was ich von den anderen CSPlern gehört habe, glaube ich inzwischen, dass ich von der Institution einfach zu viel erwartet habe.

Die Kinder aber haben mir immer wieder zu spüren gegeben, wie froh sie waren, dass ich da war, mit ihnen gespielt und ihnen geholfen habe, zum Reden und Zuhören da war und sie auch immer gerne einfach mal in den Arm genommen habe. Somit war ich letztendlich doch sehr traurig, als mein letzter Arbeitstag gekommen war und ich mich verabschieden musste, obwohl ich zwischendurch sogar überlegt hatte, mein Projekt zu wechseln.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass mein Aufenthalt in Ecuador sehr gelungen war und mir viel gebracht hat. Ich habe eine neue Kultur kennen- und eine Sprache sprechen gelernt, habe Lebensweisen und Mentalitäten erlebt, die ganz anders sind als alles, was ich bis dahin kannte und habe viele nette Menschen und neue Freunde getroffen. Aber auch die teilweise schwierigen Situationen haben mich weitergebracht. Neben der oben schon erwähnten AFS-Betreuung, die dazu geführt hat, dass ich viel selbstständiger wurde und schnell alleine zurecht kam, hatte ich noch einige gesundheitliche Probleme. Zeitweise ging es mir sehr schlecht und ich hatte Probleme, mich mit der ecuadorianischen Umgehensweise mit Krankheiten abzufinden. Aber auch diese Krise habe ich überstanden und dabei meine eigenen Grenzen zu überschreiten gelernt.

Mit diesem Bericht ist das Programm für mich zu Ende, aber ich werde sicher noch lange davon profitieren und versuchen, meine Erfahrungen und Erlebnisse auch an andere weiterzugeben. Hiermit habe ich sicher schon einen kleinen Teil dazu beigetragen.

Wenn ich euch neugierig gemacht habe, könnt ihr in meinem Blog gerne mehr über mich und meinen Aufenthalt in Ecuador lesen. Ihr findet die Seite unter www.myblog.de/nikaecuador, ich freue mich über jeden interessierten Leser und alle Reaktionen.

Soweit war es das also von mir, aber natürlich stehe ich auch für weitere Fragen zur Verfügung.

Danke für euer Interesse und liebe Grüße aus Wuppertal,

Annika Emmert.

 

Mein Bericht für den Newsletter des Komitee Wuppertal:

CSP SM NH06 Ecuador – Ein Bericht von Annika Emmert

Hallo!

Ich bin Annika Emmert, vielleicht kennen einige von euch mich ja schon. Ich war 2003/2004 mit AFS in Norwegen, arbeite seitdem hier im Komitee mit und war letztes Jahr nach meinem Abitur noch mal mit AFS im Ausland. Ich wollte gerne eine weitere Sprache und ein neues Land kennen lernen und vor allem anderen Menschen helfen. Dieses Mal war ich allerdings nur ein halbes Jahr weg, nämlich mit dem CSP-Programm in Ecuador.

Für diejenigen unter euch, die noch nie von CSP gehört haben, möchte ich gerne kurz erklären, was das ist: die Abkürzung steht für „Community Service Programm“. Dieses Programm ist Teil des 18+ Angebots von AFS und vor allem für diejenigen gedacht, die mit der Schule fertig sind und (noch mal) ins Ausland möchten. Alle Teilnehmer leben dabei genau wie die Austauschschüler in Gastfamilien, gehen aber statt zur Schule in einem bestimmten Projekt arbeiten. Aussuchen kann man sich seine Projekt-Arbeit nicht, aber man kann wie bei der Länderwahl Präferenzen angeben und sagen, in welche Richtung man gerne gehen würde. Ansonsten verläuft dieses Programm sehr ähnlich dem Schülerprogramm und bietet natürlich alles, was ich von AFS kenne und so schätze wie Sprachkurs, Betreuung, Versicherung und so weiter. Zumindest in der Theorie.

Dass AFS in Südamerika nicht mit AFS in Deutschland zu vergleichen ist, hat man ja schon mal gehört, trotzdem bin ich mit sehr hohen Erwartungen nach Ecuador geflogen. Die AFS-Betreuung dort war völlig anders, als ich sie von meinem Schüleraustausch und der Komiteearbeit hier kenne. Die anderen CSPler und ich sind nur sehr schlecht und meistens zu spät informiert worden und alles, was von AFS gemacht wurde, war typisch ecuadorianisch, also: chaotisch, unorganisiert und improvisiert, wodurch wir sehr oft auf uns alleine gestellt waren. Vom AFS dort hatte ich wirklich mehr erwartet. Aber die lückenhafte Betreuung hat auf der anderen Seite auch dazu beigetragen, dass ich sehr schnell alleine zurecht kam.

Gelebt und gearbeitet habe ich in Guayaquil, der mit 3 Millionen Einwohnern größten Stadt Ecuadors und mit meiner Gastfamilie bin ich gut klargekommen, auch wenn es immer mal wieder kleine Probleme gab. Die Stadt ist nicht wirklich schön, eher dreckig und hässlich, aber die Menschen dort sind sehr freundlich und aufgeschlossen, so dass ich mich trotzdem wohl gefühlt habe. Bei meinen zahlreichen Reisen durch das Land habe ich allerdings festgestellt, dass Ecuador viel mehr und vor allem viel schönere Gegenden zu bieten hat. Das faszinierende an dem Land ist seine Vielseitigkeit: neben der Küstenregion, zu der auch Guayaquil gehört, gibt es noch die Anden (in denen ich unter anderem meinen Kurzaustausch verbracht habe), den Dschungel (den ich leider nicht gesehen habe) und natürlich die Galapagosinseln (die ich auch besucht habe). Diese drei von vier Regionen, die ich kennen gelernt habe, unterscheiden sich sowohl landschaftlich, als auch von ihren Bewohnern, deren Lebensweise, Mentalität und Gewohnheiten sehr stark - und das erleben zu können, war für mich eine besonders interessante und spannende Erfahrung.

Das Wichtigste bei diesem Programm ist allerdings natürlich nicht das Reisen, sondern die Arbeit. Meine bestand aus der Betreuung von ca. 60 Sraßenmädchen in einem Heim namens „Hogar Infanto Juvenil Feminino“. Viele von diesen Mädchen haben nichts, gehen nicht einmal zur Schule und haben keinerlei Perspektiven, andere sind über Nacht oder an den Wochenenden bei ihren Familien und gehen zur Schule und wieder andere sind körperlich und/oder geistig behindert, haben keine Familie und auch sonst nichts und brauchen Hilfe bei allem, was über den Tag so anfällt. Ich habe also versucht, Lesen und Schreiben sowie einfache Mathematik zu vermitteln, habe Kinder gewaschen und an- und ausgezogen, Essen verteilt und manche Kinder gefüttert, ich habe bei Hausaufgaben geholfen und mit den Mädels gespielt. Außerdem war ich für sie da, wenn sie reden wollten, traurig waren oder einfach mal in den Arm genommen werden mussten. Sie haben mich im Gegenzug immer wieder spüren lassen, wie dankbar sie dafür waren und so war es am Ende nicht leicht für mich, zu gehen und die Kinder zurück zu lassen.

Aber wie in jedem Austausch war natürlich nicht immer nur alles toll. Außer der schon erwähnten lückenhaften Betreuung durch den AFS missfiel mir auch, dass ich mir an meinem Arbeitsplatz nie erwünscht oder gebraucht vorkam. Die Mitarbeiterinnen haben sich nie bei mir für meinen Einsatz bedankt und mich in keinster Weise unterstützt. Zu dieser Enttäuschung kam, dass ich viele gesundheitliche Probleme hatte, was man wohl auf das Essen und Trinken sowie die hygienischen Verhältnisse in Ecuador zurückführen kann. Aber auch daraus habe ich viel gelernt und mich weiterentwickelt. Ich habe nicht nur eine neue Kultur kennen- und eine Sprache sprechen gelernt, Lebensweisen und Mentalitäten erlebt, die ich so nicht kannte und viele neue Menschen und Freunde getroffen, sondern auch meine eigenen Grenzen überschritten und bin noch selbstständiger geworden. Diese Zeit in Ecuador war eine große Bereicherung für mich und ich werde sie nie vergessen.

Ich könnte noch viel mehr von AFS, Ecuador und meiner Erfahrung erzählen und wenn jemand interessiert ist, kann er sich auch gerne meine Blogseite unter www.myblog.de/nikaecuador durchlesen. Da habe ich immer wieder aus Ecuador berichtet und werde dort auch meine Berichte für AFS Deutschland veröffentlichen. Ich freue mich über jeden Leser und alle Reaktionen!

Viele Grüße,
Annika Emmert




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung