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Meine letzten Tage in Ecuador

Montag, 02.04.2007; 20:17h Ortszeit Wuppertal

 Hallo alle miteinander!

 Ich weiß, es ist seeeehr lange her, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe und ich habe nicht mal eine gute Entschuldigung dafür. Ich kann echt nur sagen: TUT MIR LEID!!!

 Wie ihr euch sicher alle denken könnt, bin ich inzwischen wieder in Deutschland. Mein Aufenthalt in Ecuador endete am 27.12.2006 ziemlich chaotisch aber am 28. war ich dann etwas verspätet aber glücklich wieder zu Hause in Wuppertal. Begleitet haben mich auf diesem Weg nach Hause neben meinen beiden sehr guten Freunden Tim und Enrico offensichtlich mal wieder ein paar Schutzengel. Zum einen war es Glück, dass AFS unseren Flug bei Iberia statt bei Air Madrid gebucht hat, denn sonst hätten wir sicher noch bleiben müssen. Noch mehr Glück hatten wir aber in Madrid. Einige von euch werden noch wissen, dass es dort am 28.12. im Parkdeck eine Explosion gab, und wir sind dort nur kurz vorher umgestiegen und wieder weg geflogen. GLÜCK GEHABT!!!

 Auch sonst waren die letzten Tage in Ecuador ziemlich chaotisch und selbst Weihnachten war nicht wirklich weihnachtlich. Abgesehen davon, dass ich schon am 26.12. morgens von meiner Familie Abschied nehmen musste und somit nicht viel Zeit war Weihnachten zu feiern, ist das in Ecuador auch nicht mit dem Fest bei uns zu vergleichen. Weihnachten in Ecuador beginnt am 24.12. spät abends mit einer Fiesta wie wir sie an meinem Geburtstag hatten. Die für neun Uhr eingeladenen Gäste kamen ab 11:00h, haben die ‚Bocaditos’ gegessen und ‚colas’ getrunken, getanzt, gesungen und gequatscht. Um Mitternacht gab es dann endlich Mittagessen, Truthahn, Kartoffeln mit Käsesauce und natürlich Reis. Typisch ecuadorianisches Essen, aber lecker. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich nun nach immerhin schon drei Monaten in Deutschland noch immer keine Lust auf Reis habe. J

 Später in dieser Nacht, nachdem die Gäste wieder zu Hause waren, haben wir dann auch unsere Geschenke ausgetauscht und ausgepackt. Ich habe meiner Familie zwei Dinge geschenkt, die sie an mich erinnern sollen, denn am nächsten Tag war ja schon mein letzter Tag bei ihnen. Den habe ich dann auch hauptsächlich mit packen, aufräumen und Datensicherung am PC verbracht. Zum Glück ist für die Ecuadorianer der 25. sowieso ein Tag zum Kater ausschlafen, Aufräumen und Reste vernichten, so musste ich kein schlechtes Gewissen  haben. Gegen Abend sind wir dann allerdings doch noch alle zusammen mit dem Auto für 2 Stunden durch die Stadt gefahren, um uns die beleuchteten Häuser anzusehen. An sich eine lustige Sache, aber nach einer Weile schon etwas langweilig.

 Am 26. musste ich mich dann am Flughafen von meiner Gastfamilie, den ecuadorianischen AFSern und den CSPlern, die dageblieben sind und bei Tims Familie verabschieden. Zu viert sind wir von Guayaquil nach Quito geflogen, eigentlich um dort unser letztes Camp zu haben und nochmal ein paar Freunde dort zu treffen. Dann mussten wir aber leider erfahren, dass AFS uns wieder weit außerhalb im Campamento Nueva Vida unterbringen will. Das fanden wir gar nicht gut! Während wir also in einer Mall auf die Ankunft der Esmeraldenos warten mussten, haben Tim und ich beschlossen, auf das Camp zu verzichten und die letzte Nacht in Quito auf eigene Faust zu verbringen. Damit war auch Enrico sofort einverstanden, als er kam und hat für uns eine kostenfreie Übernachtung in seiner Kurzaustauschfamilie organisiert. So haben wir trotz der schlechten Organisation von AFS doch noch eine schöne Zeit in Quito gehabt – Dank sei Tim, Enrico und Enricos Gastfamilie die sehr nett waren!

 Am 27.12. war dann die Heimreise angesagt, aber natürlich hat da auch nicht alles so funktioniert, wie geplant. Schon bevor wir uns zum Flughafen aufgemacht haben, hat ein AFS-Betreuer mich angerufen und gesagt, dass unser Flug eine Stunde Verspätung hat. Das könnte sich aber gut noch ändern, hat er uns Mut gemacht….

 Geändert hat es sich auch! Aber das haben wir nur geahnt, als wir erfuhren, dass wir eigentlich eine Ausreisegenehmigung bei der Polizei hätten holen müssen. Das hatte uns Guayaquilern nur leider keiner gesagt. SCHADE! Mit der Hilfe von Enricos Spanischlehrerin Ximena und einem Freund von mir haben wir es dann aber doch noch rechtzeitig vor dem einchecken geschafft, uns diese Genehmigung zu besorgen. Der AFS-Betreuer war dabei leider nicht die große Hilfe. 

 Nach dem einchecken haben wir dann bestätigt bekommen, dass unser Flug erst mit fast 5 Stunden Verspätung von Quito über Guayaquil nach Madrid fliegt. Die Begründung des Flugpersonals war allerdings doch sehr einleuchtend: Das Flugzeug kam erst viel zu spät aus Madrid in Quito an. Aha! Naja, Iberia hat uns noch ein Mittagessen am Flughafen ausgegeben und uns günstige Anschlussflüge nach Düsseldorf bzw. Berlin gesucht. So war ich letztendlich doch nur ca. 2 Stunden später als geplant in Wuppertal. Trotzdem war es leider zu spät um noch mit meiner Familie essen zu gehen. Das haben wir dann am 29.12. nachgeholt und es war mindestens genau so schön, wie es am 28. gewesen wäre. J

 Tja, so habe ich also meine letzten Tage in Ecuador verbracht. Inzwischen habe ich mich wieder sehr gut in Deutschland eingelebt und so einiges erlebt. Davon erzähle ich euch aber später. Außerdem kann ich ja auch sonst noch so einiges erzählen, was mir seit dem letzten Eintrag so in Ecuador geschehen ist. Ich hoffe, dass ich es in nächster Zeit wieder regelmäßiger schaffe, zu schaffe, damit ihr schnell auf dem neuesten Stand seid. Also: bleibt mir treu, meine Leser. ;-)

 Danke und liebe Grüße, eure Annika

2.4.07 20:19
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tim / Website (9.4.07 11:24)
Hallo Annika, toll, dass Du Dein Weblog weiterfuehren willst, so habe ich immer zwischendurch mal was interessantes zu lesen, prima!

Liebe Gruesse aus Uganda, Tim

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